Restschuldbefreiung

Die Restschuldbefreiung muss mit Antragsstellung auf Privatinsolvenz beim zuständigen Amtsgericht schriftlich eingereicht werden und steht natürlichen Personen offen. Nach Ablauf der Wohlverhaltensperiode (Laufzeit der Abtretungserklärung) kann der Schuldner, von dem im Insolvenzverfahren nicht erfüllten Verbindlichkeiten, unter Erfüllung bestimmter Voraussetzungen, befreit werden. Bei Selbstständigen die das Regelinsolvenzverfahren beantragt haben kann es sein, dass zusätzlich die Privatinsolvenz beantragt werden muss. Dies ist abhängig von der Gesellschaftsform der selbstständigen Tätigkeit.

Restschuldbefreiung

Die Restschuldbefreiung wird in der Insolvenzordnung ( 8. Teil §§ 286 – 303 ) geregelt.

(1) Nach Antrag des Schuldners ( § 287 ) setzt die Restschuldbefreiung einen Antrag des Schuldners voraus, der mit seinem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens verbunden werden soll.

(2) Dem Antrag ist die Erklärung beizufügen, daß der Schuldner seine pfändbaren Forderungen auf Bezüge aus einem Dienstverhältnis oder an deren Stelle tretende laufende Bezüge für die Zeit von sechs Jahren nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens an einen vom Gericht zu bestimmenden Treuhänder abtritt. Hatte der Schuldner diese Forderungen bereits vorher an einen Dritten abgetreten oder verpfändet, so ist in der Erklärung darauf hinzuweisen.

(3) Vereinbarungen, die eine Abtretung der Forderungen des Schuldners auf Bezüge aus einem Dienstverhältnis oder an deren Stelle tretende laufende Bezüge ausschließen, von einer Bedingung abhängig machen oder sonst einschränken, sind insoweit unwirksam, als sie die Abtretungserklärung nach Absatz 2 Satz 1 vereiteln oder beeinträchtigen würden.

Ripple (XRP)

Ripple (XRP) belegt nach Bitcoin und Ethereum Platz drei bei der Marktkapitalisierung. Es handelt sich dabei um ein währungsneutrales Netzwerk, das auf einer gemeinsamen Datenbank mit einem Register an Kontoständen basiert. Und dieser zentrale Ansatz ist auch schon der entscheidende – und riskante – Unterschied zum Bitcoin ohne die Zentrale namens Ripple Labs läuft nichts. Immerhin: Laut Medienberichten sollen große Silicon-Valley-Konzerne und prominente Kapitalgeber an Ripple Labs beteiligt sein, weswegen es unwahrscheinlich ist, dass das Cyber-Geld von heute auf morgen verschwindet – auch wenn das systembedingt möglich wäre.