Mietschuld

Mietschulden sind der Hauptgrund für Obdachlosigkeit. Um diese abzuwenden, stehen die kommunalen Träger auch bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende in einer besonderen Pflicht. Der Vermieter kann fristlos kündigen, wenn Sie an zwei aufeinander folgenden Mietzahlungsterminen mit der Miete ganz oder zu einem nicht unerheblichen Teil im Rückstand sind oder über einen längeren Zeitraum zwei Monatsmieten aufgelaufen sind (§ 543 BGB). Mit dem Inkrafttreten der Mietrechtsreform vom 1.9.2001 gilt, dass die Miete bis zum dritten Werktag eines Monats im Voraus überwiesen sein muss. Versäumen Sie diese Frist, gelten Sie nach gesetzlicher Definition schon als Mietschuldner. Allerdings muss die Vorauszahlung am dritten Werktag schriftlich in einem Mietvertrag festgehalten sein. Auch, wenn Sie nur einen Teil der Miete zum monatlichen Stichtag entrichten, stehen Sie bei Ihrem Vermieter in der Schuld.

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